Das Römische Reich in Germanien - Eine Exkursion nach Kalkriese, Haltern und Xanten

Um Germanien zu einer regulären römischen Provinz auszubauen ernannte Kaiser Augustus den ehemaligen Statthalter von Syrien Publius Quinctilius Varus zum „legatus Augusti pro praetore“ in Germanien. Das Ziel war, in den germanischen Stammesgebieten ein römische Verwaltung aufzubauen und ein funktionierendes Steuerwesen unter römischem Recht einzuführen. Im Jahre 9 n. Chr. zieht Varus mit seinem Verwaltungsapparat und drei Legionen ins Sommerlager westlich der Weser – und wird auf dem Weg dorthin in der Schlacht im “saltus Teutoburgiensis“ vernichtend von den germanischen Stämmen geschlagen.
Was hat den römischen Ritter Arminius dazu bewogen, Rom herauszufordern? Vielleicht war es das Schicksal der keltischen Kultur, die nur zwei Generationen nach dem Sieg von Julius Cäsar so gut wie verschwunden war. Oder war Varus im Sommer 9 n. Chr. zu hart beim Eintreiben der Steuern vorgegangen? Vielleicht hatte Arminius auch den Traum eines eigenen Königreiches nach dem Vorbild der Markomannen.
Das Jubiläum im vergangenen Jahr zeigte, dass diese und viele andere Fragen bis heute nicht abschließend geklärt sind. Auch unser Seminar wird keine endgültigen Lösungen bringen. Aber an den Stationen unserer Exkursion, in Museen und bei Fachvorträgen von Dr. Thomas Richter werden wir den Mythos erleben und die Fragen unter kompetenter Leitung behandeln.

Termin:

9. - 11. Juni 2010

Ort:

Münster

Dozent:

Dr. Thomas Richter

Seminargebühr:

450 € (EZ + 50 €) inkl. 2 ÜF, 3 Mittagessen,

Busexkursion, Eintritts- und Führungsgelder etc.

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