Beteiligte an der Dorf- und Regionalentwicklung
Die ländlichen Regionen stehen vor Herausforderungen, die in dieser Form seit Jahrhunderten nicht auftraten: Sie müssen Antwort finden auf den zu erwartenden Bevölkerungsrückgang, auf die notwendige Erhaltung von Arbeitsplätzen und die Stärkung der regionalen Identität. Gleichzeitig kommen durch die stärkere Vernetzung innerhalb der gewachsenen Europäischen Union und durch die Anpassung an den globalen Wettbewerb zusätzliche, in ihrer gesamten Breite noch nicht absehbare Probleme hinzu. Dies sind nur einige Stichworte, die das große Spektrum der anstehenden Aufgaben umreißen.
Bei den aktuellen Problemen versuchen die öffentlichen Hände, beispielsweise durch Bundes- und Landesprogramme zu helfen. Angesichts knapper Mittel ist jedoch zu befürchten, dass die finanzielle Unterstützung des ländlichen Raums nicht angemessen gesteigert werden kann. Deshalb muss die Wirksamkeit der vorhandenen Mittel, insbesondere im Bereich der Dorferneuerung, erhöht werden! Dabei hilft die DenkmalAkademie durch intensive Schulung, Erfahrungsaustausch und Netzwerkbildung aller an Entwicklungsprozessen des ländlichen Raumes Beteiligten.
Seit Januar 2006 hat das „Netzwerk Ländlicher Raum“ in Schloss Romrod seine Arbeit aufgenommen. Auch 2008 spricht es mit Seminaren, Workshops und Modulveranstaltungen Bürgerinnen und Bürger, Vertreter von Vereinen und Initiativen, Fachleute aus der Dorf- und Regionalentwicklung, Fachleute aus der einfachen Stadterneuerung, der Stadtsanierung und dem Stadtumbau West und -Ost an.
Dank der Förderung durch die Europäische Union, das Landen Hessen und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist es möglich, die einzelnen Veranstaltungen zu niedrigen Kosten bei gleichzeitig herausragender Qualität anzubieten, damit sich jeder Interessent beteiligen kann, um damit den Nutzen für seine Gemeinde zu erhöhen. Auch zu Förderungsfragen steht Ihnen die DenkamlAkademie in Schloss Romrod gerne unter der Rufnummer (06636) 9181914 zu Verfügung.
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